Reisen im besten Alter: Meine Eltern unterwegs

„Ihr seid schon wieder unterwegs?“ frage ich meine Eltern, als sie mir begeistert von ihrer nächsten geplanten Kurzreise erzählen. Es ist erstaunlich, wie aktiv und unternehmungslustig sie in ihrem Ruhestand geworden sind. Früher hatte ich angenommen, dass Reisen im Alter ruhige Tage auf dem Balkon oder ein Spaziergang im Park bedeuteten. Doch meine Eltern zeigen mir, dass es auch anders geht. Ihre Energie und Neugier sind ansteckend – und machen mich neugierig, ihre Geheimnisse zu entdecken.

Warum Kurzreisen perfekt für Best Ager sind

Die heutigen Senioren sind aktiver und flexibler als jemals zuvor. Sie genießen ihre freie Zeit und nutzen sie, um Neues zu entdecken. Meine Eltern sind da keine Ausnahme. Laut einer Reiseanalyse bevorzugen viele Best Ager Kultur-, Städte- und Naturreisen, besonders solche, die zwischen ein und vier Tagen dauern. Und warum? Weil es unkompliziert ist, perfekt in den Alltag passt und keine langen Vorbereitungen erfordert.

Für meine Eltern ist das Beste daran, dass sie sich nicht auf die klassischen Reisezeiten wie Ferien oder Feiertage beschränken müssen. Sie planen ihre Kurztrips ganz flexibel und wählen dabei Ziele, die für jeden Geschmack etwas bieten: ein Mix aus Kultur, Natur und Genuss.

Der Harz: Ein Klassiker für aktive Entdecker

Eines ihrer letzten Abenteuer führte meine Eltern in den Harz, genauer gesagt nach Blankenburg. Diese Region hat es ihnen besonders angetan. Die malerische Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und der botanische Garten sorgten für stimmungsvolle Momente. Der „Geologische Rundwanderweg“ war eine Herausforderung, die sie mit Begeisterung meisterten – und am Ende mit atemberaubenden Ausblicken belohnt wurden.

Von Blankenburg aus unternahmen sie einen Tagesausflug nach Quedlinburg, einer Welterbestadt mit über 2.000 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten. Meine Mutter schwärmt noch immer von den verwinkelten Gassen, die wie aus einem Märchenfilm wirken, und der beeindruckenden Stiftskirche St. Servatius.

Die Sächsische Schweiz: Kultur trifft Natur

Ein weiteres Highlight war für sie die Sächsische Schweiz. Ausgangspunkt ihrer Erkundungstouren war Dresden, eine Stadt, die sie mit ihrer barocken Architektur und kulturellen Vielfalt tief beeindruckt hat. „Die Frauenkirche und der Zwinger – das musst du unbedingt mal sehen!“ meinte mein Vater, und ich spürte, wie sehr sie diese Stadt in ihren Bann gezogen hatte.

Doch der eigentliche Star ihrer Reise war das Elbsandsteingebirge. Wandern zwischen bizarren Felsformationen, eine gemütliche Schifffahrt auf der Elbe und die Besichtigung historischer Burgen – diese Mischung aus Aktivität und Entspannung war genau das, was sie suchten. Sie erzählten mir, wie die Landschaft sie inspiriert hat, und ich konnte förmlich die Begeisterung in ihren Stimmen hören.

Zeit für sich – und für Familie

Was mich an den Reisen meiner Eltern besonders inspiriert, ist ihre Freude daran, Zeit miteinander zu verbringen. Ob bei einem romantischen Wochenende in einem Wellnesshotel, einem Städtetrip oder einer kulturellen Entdeckungstour – sie genießen es, gemeinsam neue Erinnerungen zu schaffen. Doch genauso gerne nehmen sie uns Kinder oder ihre Enkel mit. Eine Reise mit der ganzen Familie ins Allgäu bleibt unvergessen: Die Kinder tobten durch die Natur, während wir alle bei einem gemeinsamen Abendessen die Erlebnisse des Tages teilten.

Wie sich häufiges Reisen finanzieren lässt

Natürlich habe ich meine Eltern auch gefragt, wie sie es schaffen, so häufig zu reisen. Ihre Antwort war überraschend einfach: Sie haben gelernt, ihre Prioritäten zu setzen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Außerdem haben sie eine clevere Möglichkeit gefunden, ihr Einkommen im Ruhestand aufzubessern: Fitvitalplus.

Dank dieses Konzepts können sie nicht nur ihre Reisen finanzieren, sondern genießen auch die Flexibilität, die es ihnen ermöglicht, spontan zu verreisen. „Es fühlt sich großartig an, unabhängig zu sein und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun“, sagte meine Mutter, und ich konnte sehen, wie zufrieden sie mit dieser Entscheidung war.

Ein verlängertes Wochenende: So viele Möglichkeiten

Egal ob ans Wasser, in die Berge oder in eine pulsierende Metropole – eine kurze Auszeit lässt sich individuell gestalten. Meine Eltern lieben es, ihre Kurzurlaube mit besonderen Erlebnissen zu kombinieren: ein Aufenthalt in einem Romantikhotel, ein Konzertbesuch in einer Großstadt oder ein entspannendes Wellnesswochenende. Jedes Ziel hat seinen eigenen Reiz, und sie genießen die Vielfalt. Für alle, die wie meine Eltern aktiv bleiben wollen, bietet Deutschland eine Fülle von Möglichkeiten. Orte wie der Schwarzwald, die Nordsee oder der Chiemgau sind ideale Ziele für Best Ager, die Kultur und Natur verbinden möchten.

Was ich von meinen Eltern gelernt habe

Die Reisen meiner Eltern haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, das Leben in vollen Zügen zu genießen – unabhängig vom Alter. Sie inspirieren mich, häufiger kleine Auszeiten zu nehmen, und sie erinnern mich daran, dass es nie zu spät ist, Neues zu entdecken. Außerdem schätze ich den Wert gemeinsamer Zeit mit der Familie heute mehr denn je. Wenn du also darüber nachdenkst, häufiger zu verreisen, dann lass dich von meinen Eltern inspirieren. Es gibt so viele Orte zu entdecken, und mit ein wenig Planung und den richtigen Möglichkeiten  kannst du dir diesen Wunsch erfüllen.

Abenteuer kennt kein Alter

Ob im Harz, in der Sächsischen Schweiz oder an der Nordsee – es gibt unzählige Ziele, die nur darauf warten, erkundet zu werden. Meine Eltern haben mir gezeigt, dass das Leben im Ruhestand keineswegs langweilig sein muss. Im Gegenteil: Es ist eine Zeit voller Möglichkeiten, neue Horizonte zu entdecken und das Leben zu genießen.

Also, warum nicht selbst losziehen und die Welt erkunden? Denn wie meine Eltern sagen: „Das Abenteuer hört nie auf – du musst nur den ersten Schritt machen.“ (RaboomReise)

 

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