Ich erinnere mich an einen Sommertag, der mir mehr als nur Hitze brachte – er war eine echte Lektion fürs Leben. Es war einer dieser Tage, an denen ich von Termin zu Termin hetzte. Die To-Do-Liste war endlos, und obwohl die Sonne brannte, hielt ich kaum inne, um einen Schluck zu trinken. Mittags spürte ich erste Anzeichen: ein leichter Druck im Kopf, der sich langsam zu pochenden Kopfschmerzen entwickelte. Ich fühlte mich müde, unkonzentriert und hatte das Gefühl, auf Autopilot zu laufen. Doch erst, als ich nachmittags fast vergessen hatte, wo ich mein Auto geparkt hatte, wurde mir klar: Mein Körper meldet sich, und er hat einen klaren Wunsch – Wasser.
Vielleicht kennst du das auch. Tage, an denen man sich so sehr auf den Alltag konzentriert, dass man die Signale des eigenen Körpers überhört. Erst wenn die Symptome spürbar werden – Kopfschmerzen, Erschöpfung oder das Gefühl, irgendwie „ausgetrocknet“ zu sein – wird einem bewusst, wie wichtig Flüssigkeit für die Leistungsfähigkeit ist. Aber warum ist das so? Was passiert in deinem Körper, wenn du zu wenig trinkst? Und wie findest du die richtige Balance, um gut hydriert durch den Tag zu kommen?
Ich lade dich ein, gemeinsam tiefer in dieses Thema einzutauchen. Denn Wasser ist nicht nur ein einfacher Durstlöscher, sondern ein unverzichtbarer Schlüssel für Energie, Konzentration und Wohlbefinden. Lass uns entdecken, wie du deinen Alltag mit kleinen, aber wirkungsvollen Veränderungen verbessern kannst – denn es ist einfacher, als du vielleicht denkst.
Warum trinken so wichtig ist
Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser – etwa 50 bis 70 Prozent, abhängig von Alter, Geschlecht und Körperzusammensetzung. Wasser ist an fast allen Prozessen im Körper beteiligt: Es transportiert Nährstoffe, reguliert die Körpertemperatur und ist essenziell für die Funktion von Muskeln und Gehirn. Schon ein geringer Wassermangel kann sich negativ auswirken, sei es durch Konzentrationsprobleme, Müdigkeit oder eine verminderte Leistungsfähigkeit.
Dennoch trinken viele Menschen erst dann, wenn sie durstig sind. Dabei ist Durst ein Warnsignal, das darauf hinweist, dass der Körper bereits unterversorgt ist. Besonders im Alltag, wenn wir gedanklich abgelenkt sind, neigen wir dazu, die Flüssigkeitsaufnahme zu vergessen. Hier ist es wichtig, sich das Trinken bewusst zur Gewohnheit zu machen – bevor der Durst überhaupt entsteht.
Wie viel Flüssigkeit brauchst du wirklich?
Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid zeigte, dass 58 Prozent der befragten Deutschen glauben, zwei Liter Flüssigkeit pro Tag seien ausreichend. Tatsächlich liegt der tägliche Bedarf bei mindestens 2,5 Litern. Klingt nach viel? Der Körper nimmt allerdings einen Teil der benötigten Flüssigkeit bereits über feste Nahrung auf – besonders durch wasserreiches Obst und Gemüse wie Gurken, Wassermelonen oder Orangen.
Doch selbst bei einer ausgewogenen Ernährung bleibt ein Rest von etwa 1,5 Litern, der über Getränke gedeckt werden muss. Besonders an heißen Tagen oder bei körperlicher Anstrengung kann der Bedarf jedoch schnell steigen. Und hier kommt es nicht nur darauf an, wie viel du trinkst, sondern auch, was du trinkst.
Wasser ohne Kohlensäure: Der perfekte Durstlöscher
Laut derselben Umfrage sehen 87 Prozent der Befragten stilles Wasser als den optimalen Durstlöscher. Und sie haben recht. Wasser ohne Kohlensäure belastet den Magen nicht, ist leicht zu trinken und unterstützt den Körper optimal. Besonders beim Essen eignet es sich hervorragend, da es die Verdauung fördert.
Aber nicht nur stilles Wasser, sondern auch ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sind eine ausgezeichnete Wahl. Sie liefern Abwechslung und können, je nach Sorte, beruhigend oder anregend wirken. Mineralwasser mit Kohlensäure wird ebenfalls von vielen geschätzt, doch hier ist Vorsicht geboten: Manche Menschen reagieren empfindlich auf die Kohlensäure, die zu einem Völlegefühl führen kann.
Leitungswasser – kostengünstig und zuverlässig
Oft vergessen wir, wie simpel es sein kann, unseren Flüssigkeitsbedarf zu decken. Leitungswasser ist eine der günstigsten und einfachsten Optionen. In Deutschland unterliegt es strengen Kontrollen und ist daher bedenkenlos trinkbar. Mit einem Filter oder speziellen Mineralien kann Leitungswasser sogar angereichert werden, beispielsweise mit Magnesium, das als natürlicher Unterstützer für den Körper gilt.
Ein kleiner Tipp: Eine Karaffe mit frischem Leitungswasser, ein paar Zitronenscheiben oder Minzblätter – das ist nicht nur erfrischend, sondern macht das Trinken auch optisch ansprechender.
Unerwünschte Kalorien vermeiden
Nicht jedes Getränk eignet sich gleich gut, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Während schwarzer Kaffee durchaus zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme gezählt werden kann, liefern süße Limonaden, purer Fruchtsaft oder alkoholische Getränke vor allem eines: Kalorien.
Ein Glas Saft oder Milch kann zwar gelegentlich genossen werden, sollte aber nicht als Hauptgetränk dienen. Zuckerhaltige oder alkoholische Getränke stillen nicht den Durst und können sogar das Gegenteil bewirken, indem sie dem Körper Flüssigkeit entziehen. Wenn du also auf deinen Flüssigkeitsbedarf achtest, zähle diese Getränke besser nicht mit.
Kleine Schritte, große Wirkung
Manchmal fehlt uns der Überblick oder die Motivation, kleine, aber entscheidende Änderungen im Alltag umzusetzen. Hier kann die FitVitalPlus-Community ( s.o. Bild) eine wertvolle Unterstützung bieten. Mit praktischen Tipps und Inspirationen rund um das Thema Wohlbefinden und Ernährung zeigt sie, wie du deinen Alltag gesünder gestalten kannst – ohne großen Aufwand.
Einfache Tipps, um ausreichend zu trinken
- Plane im Voraus: Stelle dir morgens eine Karaffe mit Wasser bereit, die du über den Tag verteilt trinken möchtest.
- Setze auf Abwechslung: Probiere verschiedene Teesorten oder füge deinem Wasser frisches Obst hinzu, um es geschmacklich aufzupeppen.
- Erinnerungen nutzen: Eine Trink-App oder einfach ein Wecker auf deinem Handy kann dich daran erinnern, regelmäßig ein Glas Wasser zu trinken.
- Mach es dir leicht: Trage immer eine Trinkflasche bei dir, ob im Büro, beim Sport oder unterwegs.
Trinken ist essenziell, um fit, leistungsfähig und ausgeglichen durch den Tag zu kommen. Mit einfachen Gewohnheiten und der richtigen Auswahl an Getränken kannst du deinem Körper das geben, was er braucht – und das, bevor der Durst sich bemerkbar macht. Ob Leitungswasser, stilles Mineralwasser oder ungesüßter Tee: Die Wahl liegt bei dir, und die Wirkung ist enorm.
Indem du bewusst auf deinen Flüssigkeitshaushalt achtest, unterstützt du deinen Körper nicht nur im Alltag, sondern schaffst auch die Grundlage für langfristiges Wohlbefinden. Wenn du neugierig bist, wie du weitere positive Änderungen in deinen Alltag integrieren kannst, schau dir die inspirierenden Tipps der FitVitalPlus-Community an. Denn manchmal sind es die kleinsten Schritte, die den größten Unterschied machen. (RaboomVital)
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Das richtige Wasser beim Fastenwandern und Fasten
Damit die Nieren beim Fasten nicht überlastet werden, sollten 2,53 bis 3 Liter Wasser pro Tag getrunken werden. Sie sollten stilles Wasser mit unter 100mg/l Natrium und weniger als 10mg/l Nitrat bevorzugen. Das Wasser sorgt dafür, dass die Körperzellen optimal versorgt und gereinigt werden können. Es transportiert O2 und Nährstoffe zu den Zellen. Gleichzeitig befördert es Stoffwechselrückstände („Schlacken“), Giftstoffe, sowie CO2 zu den dafür zuständigen Ausscheidungsorganen. Aus diesem Grund ist das richtige Wasser eine wesentliche Voraussetzung für die optimale Entgiftung und Entschlackung des Körpers. Je weniger Mineralstoffe und andere Substanzen im Wasser enthalten sind, desto besser ist es in der Lage, die gelösten Schadstoffe aus Ihrem Körper aufzunehmen und auszuschwemmen. Mineralstoffe gehören in die Nahrung. Die Wirkung von hartem Wasser können sie bestens in der Kaffeemaschine beobachten. Die optimale Vitalstoffversorgung beim Fasten sollte organische Mineralstoffe und Vitamine enthalten.
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