Überaktive Blase – Was dahintersteckt und wie du aktiv dagegen vorgehen kannst

Kennst du das Gefühl, plötzlich dringend eine Toilette aufsuchen zu müssen, auch wenn die Gelegenheit gerade denkbar ungünstig ist? Ob bei einem entspannten Spaziergang, mitten in einem wichtigen Meeting oder während einer Shoppingtour – eine überaktive Blase kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Viele Frauen um die 50 sind von dieser unangenehmen Situation betroffen, doch die wenigsten wissen, was dahintersteckt.


Warum die Blase plötzlich rebelliert

Eine überaktive Blase, auch Reizblase genannt, ist häufig das Resultat hormoneller Veränderungen, die mit den Wechseljahren einhergehen. Mit der Zeit produziert der Körper weniger Östrogen, das nicht nur für den Aufbau der Schleimhäute von Blase und Harnröhre wichtig ist, sondern auch die Elastizität des Beckenbodens unterstützt. Sinkt der Hormonspiegel, wird die Schleimhaut dünner und empfindlicher. Gleichzeitig verliert das Gewebe an Spannkraft, was dazu führen kann, dass der Blasenverschluss nicht mehr optimal funktioniert.

Doch nicht nur die Wechseljahre können eine Rolle spielen. Auch die langfristige Einnahme der Antibabypille kann ähnliche Symptome hervorrufen. Wichtig zu wissen: Du musst dich mit diesen Beschwerden nicht abfinden – es gibt viele Möglichkeiten, aktiv etwas zu tun.


Beckenbodentraining: Ein effektiver Ansatz

Eine starke Beckenbodenmuskulatur ist das A und O, um den Blasenverschluss zu unterstützen und Beschwerden zu lindern. Mit gezieltem Beckenbodentraining kannst du deine Muskulatur kräftigen und die Kontrolle über deine Blase verbessern. Dein Arzt oder deine Ärztin kann dir entsprechende Übungen zeigen oder sogar eine physiotherapeutische Begleitung verschreiben.

Zusätzlich sind Sportarten wie Yoga, Pilates oder Walken ideal, um die Durchblutung des Unterleibs zu fördern und die Muskulatur zu stärken. Wichtig ist, dass du diese Aktivitäten regelmäßig in deinen Alltag integrierst – schon ein paar Minuten pro Tag können eine große Wirkung haben.


Die Rolle der Flüssigkeitszufuhr

Es klingt widersprüchlich, doch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist essenziell, auch wenn du mit einer Reizblase zu kämpfen hast. Trinke täglich mindestens eineinhalb bis zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee. Weniger zu trinken, um den Harndrang zu reduzieren, kann die Beschwerden sogar verschlimmern. Denn konzentrierter Urin reizt die Blase zusätzlich.


Was du noch tun kannst

Neben Bewegung und Beckenbodentraining gibt es weitere Ansätze, um einer überaktiven Blase entgegenzuwirken:

  1. Eine ausgewogene Ernährung: Setze auf ballaststoffreiche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Sie fördern die Verdauung und verhindern Verstopfungen, die den Beckenboden zusätzlich belasten könnten.
  2. Natürliche Vitalstoffe: Kräuter wie Brennnessel oder Gewürze wie Kurkuma können unterstützend wirken. Sie fördern die Durchblutung und können helfen, das Gewebe zu stärken.
  3. Stress vermeiden: Chronischer Stress kann die Symptome verstärken. Gönn dir regelmäßig Pausen, mach Entspannungsübungen oder genieße eine kleine Auszeit in der Natur.

Wenn die Liebe leidet

Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren betreffen nicht nur die Blase, sondern können auch zu Trockenheit und Empfindlichkeit der Scheidenhaut führen. Das macht intime Momente manchmal unangenehm. Doch auch hier gibt es Lösungen. Natürliche Pflegeprodukte und spezielle Gleitmittel können die Beschwerden lindern und wieder für mehr Wohlbefinden sorgen.


Der Weg zu mehr Lebensqualität

Eine überaktive Blase mag auf den ersten Blick wie ein unvermeidliches Schicksal erscheinen, doch das stimmt nicht. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du die Kontrolle über deinen Körper zurückgewinnen und deinen Alltag wieder unbeschwert genießen.

Probiere verschiedene Ansätze aus und finde heraus, was dir am besten hilft. Du wirst sehen, wie kleine Veränderungen eine große Wirkung haben können.  (RaboomVital)

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